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Die Malerei liegt ihm im Blut: Als Schüler seines Vaters legte der Spanier José Porta-Missé vor vielen Jahren
den Grundstein zu seiner künstlerischen Laufbahn. 1927 in Barcelona geboren, gehört Porta-Missé zu jener
Generation spanischer Künstler, an denen Einfluß von Kubismus und Surrealismus spürbar wird.In seiner
phantastischen Malerei nimmt er Elemente seiner großen Landsleute Picasso, Miró und Juan Gris auf und
entwickelt auf dieser Grundlage moderner spanischer Kunst eine weitgehende Eigenständigkeit.
Porta-Missé lebt und arbeitet heute in Barcelona. Er zählt zu den bedeutenden Malern seines Landes. Bei seinen
Arbeiten erkennt man der Einfluß der großen Surrealisten, wie Miró, Dali, Kandinsky, deren Zeitgenosse er ist
und mit denen er z.T. freundschaftlich verbunden war. Seine Bilder führen uns in eine Welt des Unbewußten. Er
malt unsere Träume, Hoffnungen und Ängste. Er bewegt sich mit seinen Figuren, Zeichen, Gegenständen außerhalb
der realen Welt. Die räumlichen Perspektiven scheinen sich aufzulösen. Vom Kubismus kommend fand er relativ
früh zum Surrealismus und ist dann seine eigenen Wege gegangen.
In der mystischen, mit Symbolen versetzten Bildwelt des Künstlers spielen Elemente aus Traum und Halluzination
eine wichtige Rolle. Kleine Monster, Vogelmenschen à la Paul Klee und phantasievolle Fabelgestalten prägen die
in leuchtenden Farben gehaltenen Bilder des Spaniers.
Porta-Missé erreicht in seinen Arbeiten eine Mischung aus Satire und Mystik, aus bösartiger und humorvoller
Ironie. Doch auch die Wirklichkeit spielt eine Rolle in seiner visionären Traumwelt, in die er Elemente des
Alltags und spontane Kritik einarbeitet. Gekrönte Häupter werden ebenso wie Richter zu Objekten seiner
Metamorphose,werden etwa durch Kürbisfratzen oder spitze Damenschuhe respektlos verfremdet.
Nicht nur in seiner spanischen Heimat stellt er seine Arbeiten seit 1963 kontinuierlich aus. Auch Galerien in New York, Genf und Zürich haben schon Bilder des Künstlers gezeigt. Seit 1982 nimmt er jährlich an der "Arco" in Madrid, der wichtigsten spanischen Kunstschau teil. Unter dem Titel "El reino de Io Imaginario - Im Reich der Phantasie" stellte Porta-Missé im Jahre 1987 erstmalig seine Arbeiten einem Hamburger Publikum vor. |
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